Der Weg zur eigenen Waffenbesitzkarte

Nun bleibt die spannende Frage wann darf ich mir eine eigene Sportwaffe erwerben. Hat man, wie wie weiter oben beschrieben, das Bewährungsjahr hinter sich und seine Trainingseinheiten absolviert, nicht zu vergessen die Sachkundeprüfung, kann der angehende Sportschütze beim Dachverband ein sogenanntes waffenrechtliches Bedürfnis beantragen.

Dabei sind die Ordnungen und Richtlinien der jeweiligen Schießsportverbände zu berücksichtigen.

Dieses Bedürfnis ist wichtig für die Beantragung einer Waffenbesitzkarte (WBK) bei der zuständigen Behörde. Eine Waffenbesitzkarte ist nicht zu verwechseln mit einem Waffenschein. Mit einem Waffenschein darf man die Waffe auch führen, d.h. geladen und griffbereit mit sich tragen. Das ist bei einer Waffenbesitzkarte ausgeschlossen.

Der Antrag auf Erteilung einer Waffenbesitzkarte wird in der Regel über die Ortspolizei Behörde eingereicht zusammen mit dem Bedürfnis des Schießsportverbandes. Je nachdem welche Behörde mit den waffenrechtlichen Aufgaben betraut ist, wird über die Erteilung einer Waffenbesitzkarte entscheiden.

Der Erwerb von Sportwaffen ist auch altersabhängig. Der Antragsteller muss zum Erwerb von Kleinkaliberwaffen das 18. Lebensjahr, für Großkaliberwaffen das 21. Lebensjahr vollendet haben. Weiterhin müssen Personen, die noch nicht das 25. Lebensjahr vollendet haben, für die erstmalige Erteilung einer Waffenbesitzkarte für Großkaliber auf eigene fachpsychologisches Gutachten über die geistige Eignung vorlegen.

Spätestens beim Einreichen des Antrages auf eine Waffenbesitzkarte bei seiner waffenrechtlichen Behörde sollte man sich über die Aufbewahrung seiner Sportwaffe machen. Zumal hier erhebliche Kosten auf einen zu kommen können. Hier weiteres über die Aufbewahrung von Schußwaffen.